TURBOSOY® - das Premiuminokulat für Sojabohne

veröffentlicht am 25.02.2020

TURBOSOY® ist das effizienteste Inokulat am Markt für die Beimpfung von Sojabohnen und kann in der konventionellen und biologischen Landwirtschaft angewendet werden.

Die Landwirtschaftskammer OÖ bestätigte 2-jährig Mehrerträge von 3 % bis 19 % zum unbehandelten Standard.
Diese Mehrerträge sind einerseits durch eine optimale Bakterienformulierung andererseits durch eine hohe Konzentration von aktiven Bakterien in Kombination mit einem Spezial-Sticker (Kleber) möglich. Die Haltbarkeit nach der Aufbringung beträgt bei optimaler Lagerung bis zu 21 Tagen. Das ermöglicht einen flexiblen Sojaanbau, da die Inokulierung im Vorfeld ohne Stress erledigt werden kann.

Es können zwei verschiedene Packungsgrößen gewählt werden. Die Standardpackung reicht für 100 kg Saatgut, die Großpackung (TURBOSOY® MAXI) für 1.000 kg Saatgut.
Nach dem Öffnen der Vakuumbeutel ist es nicht mehr möglich, Restmengen für das Folgejahr aufzuheben.

Zunächst ist zu betonen, dass eine Inokulierung direkt in der Sämaschine mit TURBOSOY® im Gegensatz zu HiStick® nicht möglich ist. Eine Antrocknungszeit von mind. 6 Stunden ist zu empfehlen, damit das Saatgut ordentlich fließfähig ist bzw. um Verklebungen in der Sämaschine zu vermeiden.
Eine Verdünnung mit wenig Wasser ist möglich, verlängert aber die Antrocknungszeit und ist in der Regel nicht notwendig. Auf keinen Fall Federweiß für ein schnelleres Antrocknen oder besseres Fließverhalten beimengen, da dieses Produkt die Feuchtigkeit und damit die Lebensgrundlage der Bakterien entzieht.

Kleinmengen können sackweise in eine Mischmaschine oder einen Behälter (wie Maurertrog oder Frontladerschaufel) eingefüllt und per Hand oder mit schonenden Werkzeugen umgewälzt werden, während das Saatgut mit TURBOSOY® besprüht wird.
Zum Besprühen können pneumatische Luftpistolen oder gereinigte Drucksprüher sowie Rückenspritzen herangezogen werden. Für eine gute Benetzung ist zu sorgen.

Eine zu lange mechanische Bearbeitung soll vermieden werden, da Sojabohnensaatgut gegenüber mechanischen Schäden sehr empfindlich ist.

Die professionellste und gleichmäßigste Beimpfung von Großmengen erfolgt mit einem Chargenbeizer, der schonend und ganzflächig das Korn behandelt. Alternativ dazu kann der Zwangsmischer dienen, bei der Bedienung ist aber Fingerspitzengefühl geboten.

Schonendes Befüllen (niedrige Fallstufen), geringe Drehzahl, genug Abstand vom Rührwerk zur Mischerwand, kurze Mischdauer bzw. schonende Entleerung sind Voraussetzungen, um die Körner nicht zu beschädigen. Haarrisse im Korn reichen aus, um die Keimfähigkeit zu reduzieren.

Eine sehr gute Möglichkeit größere Mengen einfach zu inokulieren, besteht darin einen BigBag mit einem Dosierschieber auszustatten, um die Sojabohnen beim Umfüllen in einen darunter positionierten BigBag während des Auslaufens (mit oder ohne Rutsche) zu besprühen. Eine Inokulation mit einer Dosierschnecke ist möglich, jedoch ist die mechanische Beanspruchung der Körner hoch und damit Schäden am Korn wahrscheinlich.

Das Beimpfen des Saatgutes soll in geschlossenen Räumen/Hallen (Schutz vor UV-Licht) vorgenommen werden und das Saatgut zwischen 4 °C und 20 °C gelagert werden. Beim Anbau soll das Saatgut auf keinen Fall der Sonne bzw. größerer Wärme ausgesetzt werden, um die Lebensfähigkeit der Bakterien zu erhalten.


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