Böden klimafit machen

veröffentlicht am 29.05.2019

Wetterextreme wie in den letzten Jahren - seien es Trockenheit oder Überschwemmungen – können wir nicht beeinflussen. Was wir aber beeinflussen können, ist die Wirtschaftsweise auf unseren Böden.

Einerseits muss Wasser einspart werden indem versucht wird unproduktive Verdunstung einzudämmen, zum anderen können Maßnahmen gesetzt werden um die Wasserspeicherfähigkeit des Bodens zu verbessern und die Infiltrationsrate bei Starkregen zu erhöhen. Beides führt zu mehr Wasser im Boden das wiederum für das Wachstum unserer Pflanzen zur Verfügung steht.

Klimafitter Boden

Die Bewirtschaftung stellt den gesunden und intakten Boden in den Mittelpunkt. Klimafitte Böden mit ihrer sprichwörtlichen Bodenfruchtbarkeit sind die wichtigste Produktionsgrundlage der Landwirtschaft. Boden(Humus)aufbau ist das Gebot der Stunde. Bodenaufbau bedeutet das Bodenleben zu fördern und zu unterstützen wo es nur geht. Denn nur ein starkes und intaktes Bodenleben kann bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels helfen. Das beginnt bei einer vielfältigen Fruchtfolge um genügend Nahrung für das Bodenleben zur Verfügung zu stellen. Eine üppige Zwischenfrucht fördert die mikrobielle Diversität, füttert die Bodenorganismen und liefert wertvolle Nährstoffe und verbessert damit die Böden. Eine Vielfalt an Bodenleben erledigt Arbeiten gratis.

Sicher richtig gemischt

In der Mischung können die Stärken einzelner Kulturarten genutzt werden, sodass Begrünungsmischungen verschiedenste Nutzen kombinieren. Pflanzen mit unterschiedlichen Eigenschaften bringen ihre Stärken unter- und oberirdisch ein.

Oberirdisch sind besonders rasch wachsende und unkrautunterdrückende Pflanzen nötig. Sich ergänzende und vielfältige Wurzeltypen fördern die Bodengare und Bodenstruktur. Tiefwurzler lockern und belüften den Boden auf natürliche Art und Weise. Ein gut strukturierter und lebendiger Boden mit einem großen Speichervermögen für Wasser und Nährstoffe ermöglicht auch der Folgekultur ein gut ausgebildetes Wurzelsystem zu entwickeln.

 

Die SAATBAU LINZ bietet optimal abgestimmte Mischungen in bester Qualität.

Passend für die unterschiedlichsten Anforderungen und Fruchtfolgen: für alle ÖPUL-Varianten, jeden Saatzeitpunkt, sowie für Vieh, Wild und Insekten, sowohl für den konventionell als auch für den biologisch wirtschaftenden Landwirt.

Hochwertige Züchtungen und amtlich geprüfte Sorten garantieren höchsten Nutzen.

Hohe Investitionen in unsere Anlagentechnik ermöglichen perfekte unkrautfreie Aufbereitung. Zertifiziertes Saatgut garantiert die Untersuchung auf Keimfähigkeit und Unkrautbesatz und verhindert die Ausbreitung von Neophyten, wie z.B. Ambrosie, Stechapfel oder Kleeseide.

Unsere bekannte und bewährte Zwischenfruchtmischung >WASSERGÜTE FRÜH ist optimal für alle Fruchtfolgen.

WASSERGÜTE FRÜH enthält keine Kreuzblütler. Phacelia und MUNGO unterbrechen die Fruchtfolge sehr effektiv. Alexandringerklee und Krumenklee sammeln Stickstoff. Sämtliche Komponenten neigen nicht zum Verholzen, daher ist die Mischung optimal vor allen Frühjahrskulturen. Außerdem ist WASSERGÜTE FRÜH wassersparend und gut trockenheitsverträglich, denn MUNGO und Phacelia entwickeln sich auch unter trockenen Bedingungen sehr gut. WASSERGÜTE FRÜH ist sicher abfrostend.

Weitere Infos in unserem >Begrünungsprospekt „Zwischendrin“.

 

SAATBAU ist Unterstützer des Vereins >BODEN.LEBEN, der für unseren wertvollsten Schatz „Den Boden“ kämpft.

 

Raimund BRANDSTETTER

Produktmanagement Zwischenfrucht

+43 664/855 06 21

raimund.brandstetter@saatbau.com

Für weitere Fragen steht Ihnen auch >Ihr Berater gerne zur Verfügung.