Züchtung

Erfolgreiche Pflanzenzüchtung legt den Grundstein für stetige Weiterentwicklung und Anpassung der Sorten, um auf neue Herausforderungen wie dem Klimawandel erfolgreich reagieren zu können.

Die SAATBAU LINZ investiert in unterschiedliche Züchtungsprogramme. In der Maiszuchtstation Schönering züchten wir Maishybriden für alle Maisanbaugebiete Österreichs sowie den wichtigsten Regionen in Europa. Die Forschungs- und Entwicklungsarbeit von SAATBAU LINZ basiert auf der Anwendung neuester Techniken und Methoden. In der SAATZUCHT DONAU, einem Tochterunternehmen der SAATBAU LINZ, erfolgt die intensive Forschungs-, Züchtungs- und Entwicklungsarbeit an Winterweizen, Winter(brau)gerste, Triticale, Durum, Dinkel sowie Raps und Sojabohne. Das Züchtungsprogramm für Sonnenblume ist im rumänischem Tochterunternehmen DONAU SAAT angesiedelt. In allen 3 Züchtungsunternehmen liegt der Focus auf der ständigen Optimierung von Technik und Methodik – darauf ist ein großer Teil unseres Erfolges begründet.

Züchtungsstandorte

Neue Anforderungen

Die Auswirkungen des Klimawandels sind in den letzten Jahren verstärkt spürbar und die Folgen sind unübersehbar. Hier setzt die Pflanzenzüchtung an und investiert konsequent in die Anpassung neuer Sorten in Hinblick auf

  • Hitze- und
  • Trockenstress
  • Krankheits- und
  • Schädlingsdruck.

 

Mit dem Klimawandel wird es in Europa nicht nur trockener und heißer. Viele neue Schadinsekten wandern in unsere Breiten ein und profitieren von milderen Wintern. Auch mit einem Anstieg an Pflanzenkrankheiten ist zu rechnen. Pflanzenzüchter arbeiten mit Hochdruck daran, neue Sorten mit angepassten Resistenzen zu züchten, um den betriebswirtschaftlichen Erfolg der Landwirte auch in Zukunft zu sichern.

 

 

Die Züchtung neuer leistungsstarker Sorten, die an die regionalen Bedürfnisse wie Klima- und Bodenverhältnisse angepasst sind, sehen wir als unsere Hauptaufgabe und als wichtigen Beitrag für eine zukunftsfitte Landwirtschaft.

 

 

 

Winterbraugerste

Eine Erfolgsgeschichte

In den letzten beiden Jahrzehnten gab es eine kontinuierliche Abnahme an Sommergerste, die erst in März angebaut wird und deshalb im jungen Stadium besonders unter Hitze leidet. Dadurch kam es zu Ertragsschwankungen und Qualitätsproblemen, die auch in der heimischen Brauwirtschaft spürbar wurden. Durch intensive Kreuzungszüchtung und Selektion wurde die Brauqualität der Sommergerste in die deutlich ertragsstärkere und ertragsstabilere Wintergerste überführt. Derzeit kommen etwas 40 % des Malzes aus Wintergerste. Von einem weiteren Anstieg auf ca. 70 – 80 % ist auszugehen. Durch die veränderten klimatischen Bedingungen können mit der Winterbraugerste höhere Erträge und bessere Malzqualitäten erreicht werden. So gilt die Winterbraugerste  als Hoffnungsträger, dass trotz Klimawandels weiterhin ausreichend Getreide aus Österreich für heimisches Bier gibt.

 

Von der Natur auf den Tisch

Unsere Wertschöpfungskette

Sorte SA AT GU T ERNTEGUT Landwirte Erntegut Vermehrer