MAHLWEIZEN - KOLBENWEIZEN [4]

TIBERIUS

Hektoliter-Kaiser

TIBERIUS ist ein neuer Mahlweizen, welcher im Dezember 2017 von der AGES mit herausragenden Ertragsleistungen registriert wurde.

TIBERIUS ist für alle Anbaulagen perfekt geeignet und im Kornertrag hervorragend  eingestuft. In einem zentralen Qualitätsmerkmal für den Ankauf von Weizen, dem Hektolitergewicht, weist TIBERIUS die Bestnote auf und übertrifft alle relevanten Mahlweizen um 2-4 kg/hl. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die höchste Mehlausbeute unter allen Mahlweizensorten. Der frühreife Mahlweizen ist kurz im Wuchs und zeichnet sich durch beste Standfestigkeit aus – die hervorragende Gülleverwertung ist ein entscheidender Vorteil für Veredelungsbetriebe. TIBERIUS ist sehr gesund, gegen Gelbrost ( Bestnote 1) und Mehltau ist die Sorte besonders widerstandsfähig.

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Kurz gefasst

  • enorme Kornerträge (Bestnote 1)
  • höchstes HLG aller Mahlweizen
  • frühreif
  • perfekte Standfestigkeit

kennzahlen

  • Verpackungseinheit: 30 kg
  • Saatzeit: 1.10. - 5.11.
  • Sortentyp: Einzelährentyp

wir empfehlen zum anbau: 300 - 400 Körner/m² | 130 - 210 kg/ha

Bestandesführung

Je nach Ertragserwartung und Teilnahme an Umweltprogrammen: 1.Gabe (zu Vegetationsbeginn): 40 - 60 kg/ha N; 2.Gabe (Schosser-Phase): 40 - 50 kg/ha N; 3.Gabe (Ährenschieben/Kornausbildung): 40 - 70 kg/ha N

Wachstumsreglerbedarf: niedrig

Warndienstmeldungen beachten! Im Feuchtgebiet sind Fungizidmaßnahmen (EC 37 - 49 Fahnenblattstadium) empfehlenswert. Achtung auf Septoria tritici! Nach Niederschlägen während der Blüte reduziert eine Blütenspritzung das Fusariumrisiko.

Sortenprofil

Agronomische Eigenschaften

Reifezeit

5 mittel

Standfestigkeit

3 gut

Wuchshöhe

3 kurz

Auswuchs

6 mittel bis stark

Anfälligkeit gegenüber Krankheiten

Braunrost

7 stark

Septoria nodorum

4 gering bis mittel

Mehltau

3 gering

Gelbrost

1 fehlend bis sehr gering

Schwarzrost

2 sehr gering bis gering

Septoria tritici

5 mittel

DTR-Blattdürre

6 mittel bis stark

Ährenfusariose

5 mittel

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Quelle: AGES - Institut für nachhaltige Pflanzenproduktion